Burgwedel jubelt erneut

Die DATALINERS Burgwedel haben mit dem Derbysieg gegen den TuS Vinnhorst ihre Siegesserie ausgebaut. Das Spiel gegen den Tabellendritten wurde mit 34:26 (17:12) verdient gewonnen. Erneut konnte Burgwedel mit mannschaftlicher Geschlossenheit und guter Defensivleistung überzeugen. Von den letzten fünf Spielen gewannen die DATLINERS vier.

Von Beginn an waren die DATALINERS mit großem Engagement bei der Sache. Es wurde um jeden Ball gekämpft und in der Abwehr mit viel Einsatz und Leidenschaft gearbeitet. Philip Reinsch erzielte beim 4:3 die erste Führung für die Gastgeber und von der siebten Minute an lag Burgwedel ständig vorn. Eric Frommeyer ist Tor hielt jetzt einige Vinnhorster Würfe und Burgwedel setzte sich leicht ab. Steffen Dunekacke, Marius Kastening und vor allem Maurice Dräger trafen für die Hausherren und nach einer guten Viertelstunde war Burgwedel mit 10:6 vorn. Vinnhorst mühte sich redlich, konnte aber oft nur durch Einzelaktionen überzeugen. Auch eine frühe Auszeit von TuS-Trainer Nei Cruz Portela brachte keine Besserung. Der TuS lief sich immer wieder in der gut gestaffelten Burgwedeler Abwehr fest und kam kaum zu Torwürfen. Lediglich die Hereinnahme von Patrick Anders im Vinnhorster Tor brachte zwischenzeitliche Besserung. Kurze Zeit später hatten sich Burgwedels Schützen aber auch auf Anders eingestellt und trafen erneut. Ein Doppelpack von Philip Reinsch und Maurice Dräger führte zum 14:9 nach 25 Minuten. Lennart Koch sorgte kurze Zeit später gar für Burgwedels 15:9. Bei Vinnhorst übernahm jetzt Timm Otto Verantwortung und hielt dagegen. Er verkürzte zum 12:16, ehe Johannes Marx kurz vor dem Pausenpfiff der 17:12-Halbzeitstand gelang.

Nach dem Wechsel änderte sich zunächst nichts an der recht komfortablen Führung der Hausherren.  Burgwedel traf von allen Positionen und zwei Treffer am Stück von Steffen Dunekacke brachten erstmalig eine Sechstoreführung (23:17, 40.). Vinnhorst hatte zuvor eine doppelte Überzahl gut überstanden, konnte aus dem gebundenen Spiel aber nicht genug Durchschlagskraft entwickeln. Vieles blieb Stückwerk und wäre nicht Tim Otto gewesen, der immer wieder seine individuellen Qualitäten unter Beweis stellte und sieben Tor erzielte, wäre Vinnhorst schon früher auf die Verliererstraße geraten. So konnte sich Burgwedel aber nicht weiter absetzen, der Vorsprung betrug auch zehn Minuten vor dem Ende fünf Tore (27:22). Oft konnten Burgwedels Angreifer nur durch Foulspiel gestoppt werden. Die Unparteiischen sprachen den Gastgebern insgesamt fünf Strafwürfe zu. Marius Kastening blieb cool und verwandelte alle eiskalt. Vinnhorst versuchte alles, um das Spiel noch zu kippen, Burgwedel war an diesem Abend aber zu stark. Die Abwehr stand nach wie vor sicher und auch Mustafa Wendland, der Eric Frommeyer im Kasten der DATALINERS abgelöst hatte, war ein sicherer Rückhalt. Auch er konnte sich mehrfach auszeichnen.

Die Hausherren drängten jetzt auf eine Entscheidung und machten in der Phase zwischen der 50. und 54. Minuten den Sack zu. Aus dem 27:22 wurde ein 31:23, nachdem Artjom Antonevitch, Marvin Pfeifer, Marius Kastening und Lennart Koch für die DATALINERS getroffen hatten. Das Spiel war jetzt entschieden und die zahlreichen Zuschauer in der proppevollen Ramhorstsporthalle feierten ihre Mannschaft. Der Achttorevorsprung wurde über die Zeit gebracht und nach 60 Minuten leuchtete ein verdientes 34:26 aus der Anzeigetafel. Die DATALINERS feierten den Derbysieg und machen erneut deutlich, dass sie noch lange nicht abzuschreiben sind.

Nach dem Sieg gegen Altenholz konnte Burgwedel auch gegen Vinnhorst deutlich gewinnen. Der Abstand auf die Nichtabstiegsplätze wurde verringert und am kommenden Samstag will Burgwedel im nächsten Heimspiel gegen den SV Anhalt Bernburg erneut unter die Punktesammler gehen. Auch gegen Bernburg wollen die DATALINERS dann wieder mit mannschaftlicher Geschlossenheit überzeugen.

DATALINERS Burgwedel: Mustafa Wendland, Eric Frommeyer – Johannes Marx (3), Julius Mücke, Marius Kastening (8/5), Lennart Koch (4), Marvin Pfeiffer (1), Maurice Dräger (7), Kay Behnke (2), Steffen Schröter, Andreas Lüer, Philip Reinsch (4), Artjom Antonevitch (2), Steffen Dunekacke (3) und Kilian Horn.

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