Burgwedel geht in Magdeburg unter

Eine heftige Niederlage haben die DATALINERS Burgwedel bei den SCM Youngsters in Magdeburg kassiert. Die Partie des 19. Spieltages in der 3. Liga Nord-Ost wurde mit 26:38 Toren verloren. Bis zur 28. Minute war Burgwedel beim 15:17 noch auf Augenhöhe gewesen. Nach einem 8:0-Lauf der Magdeburger brach Burgwedel aber völlig auseinander und ging im Angriffswirbel des SCM 2 unter. Das Spiel war bereits nach 40 Minuten entschieden.

Die knapp 400 Zuschauer in der Magdeburger Hermann-Gieseler-Halle bekamen ein torreiches Spiel geboten. In 60 Minuten fielen 64 Treffer. Während die Gastgeber in beiden Halbzeiten jeweils 19x einnetzten, erzielte Burgwedel 15 bzw. 11 Tore je Hälfte. Es war vor allem aber eine indiskutable Abwehrleistung der Gäste, die für die hohe Niederlage verantwortlich war. 26 eigene Tore mögen noch halbwegs in Ordnung gehen, 38 Gegentore sind aber definitiv viel zu viel. Die Gäste zeigten zwei Gesichter und konnten nicht an die guten Leistungen der letzten Wochen anknüpfen. Technische Fehler auf Seiten der DATALINERS brachten den Gastgebern viele Ballgewinne und einfache Tore. Magdeburg revanchierte sich erfolgreich für die 15:28-Hinspielniederlage. Burgwedels Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt mittlerweile sechs Punkte. Bei noch elf ausstehenden Spielen können sich die DATALINERS jetzt kaum noch Niederlagen erlauben, um die Klasse noch zu halten. Die beiden nächsten Partien beim HSV Hannover und zu Hause gegen die HSG Ostsee N/G werden für Burgwedel richtungsweisend sein.

Für Spielertrainer Marius Kastening (Foto) war das Spiel in Magdeburg ein Tiefschlag: „Nach drei guten Spielen ist es uns vor allem in Halbzeit 2 nicht gelungen, an die guten Leistungen der Vorwochen anzuknüpfen. Wir blicken jedoch weiter nach vorn und konzentrieren uns auf die nächsten Aufgaben. Das Derby am nächsten Samstag beim HSV Hannover ist ein wichtiges Spiel. Aus dem Hinspiel haben wir da noch eine Rechnung offen.“

DATALINERS Burgwedel: Mustafa Wendland, Eric Frommeyer – Johannes Marx (4), Julius Mücke, Marius Kastening (5), Lennart Koch (3), Marvin Pfeiffer, Maurice Dräger (2), Kay Behnke (1), Steffen Schröter, Philipp Reinsch (2), Artjom Antonevitch (6), Steffen Dunekacke (3) und Kilian Horn.

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