Burgwedel feiert wichtigen Heimsieg

Einen ganz wichtigen Sieg konnten die DATALINERS aus Burgwedel feiern. Das Heimspiel gegen die HG Hamburg-Barmbek konnte nach 14:12-Halbzeitführung am Ende knapp mit 23:22 gewonnen werden. Durch den doppelten Punktgewinn verringerte Burgwedel den Abstand auf Barmbek und Ostsee auf zwei Punkte. Da die Füchse Berlin überraschenderweise gegen Altenholz gewinnen konnten, beträgt der Abstand der DATALINERS auf einen Nichtabstiegsplatz nun fünf Punkte.

Burgwedel musste verletzungsbedingt auf Julius Hinz verzichten, konnte aber genau wie Barmbek 14 Akteure aufbieten. Das Spiel begann sehr ausgeglichen. Bis zum 6:6 nach 13 Minuten konnte sich kein Team absetzen. Beide Mannschaften spielten auf Augenhöhe. Dann hatte Kay Behnke seinen großen Auftritt. Burgwedels Rückraumrechter traf drei Mal in Folge und brachte die DATALINERS mit 8:6 bzw. 9:7 nach vorn. In der Folge konnte sich Burgwedel ein wenig freischwimmen und lag teilweise mit drei Toren vor. Maurice Dräger, Marius Kastening und Johannes Marx trafen für die Gastgeber. In der 24. Minute erhöhte Burgwedels Marvin Pfeifer gar auf 13:9. Die Gastgeber waren den Gästen in dieser Spielphase deutlich überlegen. Drei Minuten vor der Halbzeitpause traf Maurice Dräger zum 14:10, doch durch einen Doppelschlag von Jannes Timm kam Hamburg-Barmbek wieder ran. Beim Stand von 14:12 für Burgwedel wurden die Seiten gewechselt.

Burgwedel kam hochmotiviert aus der Kabine zurück, Steffen Dunekacke und Lennart Koch sorgten schnell für das 16:12. Doch wie schon in Hälfte 1 erlaubten sich die Gastgeber immer wieder kleine Fehler und brachten die Gäste ins Spiel zurück. Die weiteren Zwischenstände waren 16:14, 18:14 und 19:15. Als Timon Kaminski doppelt traf, verkürzten die Gäste auf 19:17. Johannes Marx traf zum 20:17, jetzt waren noch 13 Minuten zu spielen. Plötzlich zeigten die jedoch DATALINERS Nerven. Maurice Dräger leistete sich einige Fehler und auch Johannes Marx ließ zwei gute Einwurfmöglichkeiten ungenutzt. Hamburg-Barmbek reagierte prompt, erzielte drei Tore in Folge und glich zum 20:20 aus. Das Spiel drohte zu kippen, doch Burgwedel blieb cool. Artjom Antonevitch traf zum 21:20 (54.) und kurz danach hielt Torhüter Mustafa Wendland einen Strafwurf der Gäste. Ein ganz wichtiges Signal für seine Vorderleute. Drei Minuten vor dem Ende lag Burgwedel nach einem Tor von Kay Behnke mit 22:20 vorn, doch erneut bekamen die DATALINERS Nervenflattern. Barmbek kam noch einmal ins Spiel zurück und konnte zum 22:22 ausgleichen. Der Gästetreffer hätte jedoch nicht zählen dürfen, Kreisläufer Robin Morgner hatte vor seinem Wurf im Kreis gestanden. Jetzt waren noch 90 Sekunden zu spielen und die Spannung war nicht mehr zu überbieten. 40 Sekunden vor dem Ende bekam Burgwedel einen Strafwurf zugesprochen. Marius Kastening verwandelte eiskalt zum 23:22. Barmbek hatte jetzt noch einen Angriff, um den Ausgleich zu erzielen. Nach einer Auszeit blieben den Gästen noch knapp 30 Sekunden, doch der letzte Wurf auf das Tor der DATALINERS landete neben dem Kasten. Unterm Strich gewann Burgwedel zwar knapp aber trotzdem verdient. Wäre die eigene Fehlerquote besser gewesen, hätten die DATALINERS ihre Fans nicht bis zum Abpfiff auf die Folter spannen müssen.

Spielertrainer Marius Kastening resümierte das Kellerduell wie folgt: „Endlich haben wir mal ein enges Spiel zu unseren Gunsten entscheiden können. Das war auch für unsere Moral sehr wichtig. Am Ende zählen in unserer aktuellen Situation nur zwei Punkte auf der Habenseite. Schon letzte Woche in Hildesheim waren wir dicht dran, heute konnten wir uns belohnen und einen ersten Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Die Grundlage für den wichtigen Erfolg haben wir mit einer geschlossenen Mannschaftsleitung gelegt. In entscheidenden Momenten haben unterschiedliche Spieler Verantwortung übernommen. Wir denken jetzt von Spiel zu Spiel. Am nächsten Samstag in Magdeburg steht für uns das nächste Endspiel an. Dort wollen wir uns noch besser präsentieren und erneut erfolgreich sein“.

DATALINERS Burgwedel: Mustafa Wendland, Eric Frommeyer – Johannes Marx (3), Julius Mücke, Marius Kastening (7/3), Lennart Koch (2), Marvin Pfeiffer (1), Maurice Dräger (3), Kay Behnke (4), Steffen Schröder, Philip Reinsch, Artjom Antonevitch (1), Steffen Dunekacke (2) und Kilian Horn.

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